
Wolfgang Ehehalt
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Interview |
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| Materialbilder. Das Verarbeiten
von gefundenen Materialien. Das ist gerade mein Hauptthema. Zum
Beispiel: was könnte man mit Cola-Dosen machen? Das Zeug liegt
bergeweise herum. Man kann einen Berg daraus machen und das als
Landschaft darstellen. |
Welche Themen stehen
für Sie zur Zeit im Vordergrund? |

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Nein, das habe ich nicht.
Früher habe ich andere Sachen gemacht. Vor zehn, fünfzehn,
oder zwanzig Jahren. Also durchgängig ist mein Konzept nicht.
Aber in den letzten zehn Jahren machen ich viel mit Material. Mit
Abfall. (...) Was für mich nicht unbedingt Abfall ist. |
Haben Sie ein durchgängiges
Konzept für Ihre Kunst? |

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| Kollage und sehr wenig
Malen. Gerade in den neueren Sachen. Alles was der Mensch so braucht.
Vom Weihnachtsplätzchen, das angebrannt ist, bis zum Telefon,
verarbeite ich in Projekten. |
Welche künstlerischen
Mittel und Techniken setzen Sie bei Ihrer Arbeit ein? |

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Es spielt schon eine Rolle.
Man hat eben Zeit etwas zu lernen. Jeder Schreiner muss drei Jahre
lernen. Warum soll jemand, der Kunst macht, oder Musik macht, oder
Schreiben will, nicht auch lernen. |
Welche Rolle spielt für
Sie die künstlerische Ausbildung? |

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Ja. Vom reinen Zeichner,
zum Objektmacher. Vom Flachen bis zum Dreidimensionalen. |
Haben Sie schon künstlerische
Wandlungen durchgestanden? |

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Der besondere Reiz ist,
dass man Kunst zeigen kann, in einer anderen Umgebung. Mit anderen
Leuten auszustellen. |
Was ist für Sie
der besondere Reiz an der alljährlichen Gruppenausstellung
in Stuttgart-Obertürkheim teilzunehmen? |

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