
Wolfgang Knauss
|
 |
 |
| Vita
Interview
Werke
Kontakt |
 |
Interview |
 |
| Mein Wunsch ist:
Die Bilder sollen für sich selbst sprechen. Ich arbeite mit
Resten der Überflussgesellschaft, mit Abfällen, Verpackungsfragmenten,
oft verwoben mit Einsprengseln aus der Natur. Meine Sammlung besteht
aus Stücken, die mir spontan gefallen, sei es aufgrund eines
auffallenden Umrisses, eines markanten Reliefs, seien es fragmentarische
Zeichen, verwitterte Farbe usw. Diese Elemente bestimmen das weitere
Vorgehen mit. |
Können Sie dem Betrachter mit
Ihren eigenen Worten Zugang zu Ihren Arbeiten ermöglichen? |

|
|
| Die Fundstücke geben
mir den Anstoß und sind Ausgangspunkt für meine künstlerische
Arbeit. Sie werden zum künstlerischen Objekt. Wichtig ist die
Verzauberung, die Verfremdung, Verwandlung oder Umwandlung, z.B.
zum Papier trouvé, zum Stilleben, zu einer Geschichte oder
zu einer abstrakten Komposition. |
Was ist für Sie
der Auslöser zum künstlerischen Prozess? |

|
|
| Ein Einstimmen, ein Identifizieren
mit dem Fundstück, lässt mich die künstlerische Umsetzung
finden. Die einzelnen Arbeitsschritte vom Präparieren,Verstärken,
Füllen,Überstreichen usw., sind meistens nicht mehr nachvollziehbar. |
In welcher Arbeitsweise
bauen Sie das Bild auf? |

|
|
| Kunst bezieht sich zuallererst
auf Kunst. Besonders anregend für mich ist der katalanische
Maler Antoni Tapies, und auch der deutsche informelle Künstler
Emil Schuhmacher. |
Welche Bedeutung hat
für Sie die Auseinandersetzung mit anderen Kunstwerken? |

|
|
| In erster Linie arbeitet
man für sich selbst, weil man die künstlerische Idee auf
das Papier bringen will - und glücklicherweise kommt der Dialog
mit dem Betrachter fast automatisch zustande, im Idealfall findet
er intuitiv Zugang zu den Bildern. |
Arbeiten Sie nur für
sich selbst, oder wollen Sie mit anderen kommunizieren? |

|
|
| Die eigene künstlerische
Arbeit ist so wichtig wie Essen und Trinken. |
Welche Bedeutung hat
für Sie die künstlerische Arbeit? |

|
|