
Ulla Renner-Albrecht
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Interview |
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| Die künstlerische Arbeit hat
für mich große Bedeutung. Ich lebe mit meinen Objekten
und mit meinen Bildern. Man korrigiert ja so lange, bis man dann
auf das endgültige Resultat kommt, und davon auch überzeugt
ist, hinter diesen Arbeiten steht. Es ist in meinen Arbeiten nichts
negatives, sondern es ist eine positive Einstellung, die ich habe. |
Welche Bedeutung hat für Sie
die künstlerische Arbeit? |

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| Wenn ich merke, dass
der Betrachter da ein bisschen länger davorsteht, dann setzt
er sich auch damit auseinander, und dann gehe ich zu diesem Betrachter
hin, zu dem Menschen, und erkläre, wie das dann zusammengesetzt
ist. |
Können Sie dem Betrachter
mit Ihren Eigenen Worten Zugang zu Ihren Arbeiten ermöglichen? |

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| Durch einen Gegenstand
oder durch etwas, was ich sehe, ist das ein Auslöser in mir.
Deswegen dauert das doch ziemlich lange, bis ich soweit bin. Ich
sehe das zwar alles in meinem Atelier, in einem Korb, und dann kommt
plötzlich die zündende Idee. |
Welche Themen stehen
für Sie zur Zeit im Vordergrund? |

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| Ja, habe ich schon, und
manchmal auch mit Schmerzen, weil es dann oft nicht so gelungen
ist. Es ist manchmal für mich eine Gratwanderung, dass man
weder noch etwas Gegenständliches oder nur so in etwa andeutet. |
Haben Sie schon künstlerische
Wandlungen durchgestanden? |

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Zunächst ist es einmal ganz wichtig,
dass man mit den Ausstellern in ein Gespräch kommt und miteinander
gemeinsame Vorbereitungen trifft. Ich bin nicht hundertprozentig,
das ist kein Maler, vielleicht die ganz Grossen, aber bei mir ist
es so. |
Was ist für Sie der besondere
Reiz, an der alljährlichen Gruppenausstellung in Stuttgart-Obertürkheim
teilzunehmen? |

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