
Die Gruppe
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Interview
Geschichte
Die CD-ROM
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Interview
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Zunächst ist es die örtliche Seite. Das Ganze heisst
"Kunst vor Ort",
das heisst, im Gegensatz zum Zentrum der Stadt Stuttgart einerseits,
pflegen wir das in den Stuttgarter Neckarorten. Das ist die eine
Seite, und das Andere ist eben, dass wir als Gruppe eine "Mehrsprachlichkeit"
in der künstlerischen Aussage haben, und das eben auch ein
Angebot ist im Ort. Weiter ist es so, dass wir diese Gemeinsamkeit
auch in anderen Aktionen pflegen, und insofern auch gemeinsam etwas
darstellen wollen.
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Was verbindet die Gruppe?
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Es geht in die fünfziger Jahre zurück. Das heisst, wir
werden im kommenden Jahr das fünfzigste Jubiläum haben,
und das ist etwas Besonderes, weil auch eine feste Einrichtung im
kulturangebot dieser Stadt da ist, und wir strahlen in der Zwischenzeit
auch weit über den Ort hinaus, wie das übrigens auch andere,
in der Musik zum Beispiel, tun. Damit sind wir auch zu einem neuen
Zentrum geworden, das auch Kontinuität hat.
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Wie lange existiert die Ausstellergruppe?
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Zunächst ist es einfach so, dass wir jährlich einmal
eine Ausstellung machen, und die ist in der Regel im November, kurz
vor Weihnachten. Das weiss man auch, dann gibt es auch Plakate,
Leporellos, und diese Ausstellung in Zusammenwirkung mit einer Auktion.
Das ist auch ein Faktor, der die Leute herzieht, der die Sache auch
interessant macht. Begleitet wird diese Ausstellungs-Eröffnung
durch musikalische Beiträge, Ansprachen auch der Kontakte zur
Kulturbehörde der Stadt Stuttgart, so dass wir das als festen
Teil haben. Natürlich gehen wir ab und zu auch vor die Tore
der Stadt hinaus, haben da und dort schon Ausstellungen gemacht,
sowie gemeinsame Ausflüge, damit man gegenseitig sich kennenlernt,
und auch mal über andere Dinge spricht. Das ist so im Wesentlichen
der Generaltenor für das
was wir tun.
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Welche Aktionen unternimmt die Gruppe?
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Der Raum, den wir von Seiten der Stadt Stuttgart angeboten bekommen,
hat eine Grösse, die uns erlaubt, nicht mehr als etwa fünfzehn
Teilnehmer, Künstlerinnen und Künstler zu nehmen. Das
ist ein äusserer Rahmen, der uns gesetzt ist. Durch Kommen
und Gehen varriert natürlich die Zusammensetzung der Gruppe,
und es ist immer eine gegenseitige Abstimmung, wer zu uns passt,
und wer auch bereit ist, die Dinge mit zu tragen. Wenn wir auch
fragen "was ist ein bisschen das Besondere?" - jeder malt
wie er denkt - versuchen wir doch an einer Stelle etwas Gemainsames,
zum Beispiel mit einem gemainsamen Thema, herauszuarbeiten, und
das wird dann auch in der Auktion sichtbar. Das ist auch für
den Betrachter wahnsinnig interessant, einfach zu sehen, wie sieht
denn Einer, der mehr aus dem naturalen Bereich kommt, wie sieht
der beispielsweise das Thema "Dialog", im Gegensatz zu
Einem, der das mehr über reine Formen oder Farben ausdrückt.
Diese Mehrsprachlichkeit im Sinne einer Antwort auf ein gestelltes
Thema, dads ist etwas Besonderes, das wir anbieten können.
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Was charakterisiert die Künstlergruppe im Besonderen?
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| Wir geben das durch Plakate
bekannt, und auch durch Leporellos, und in diesen Leporellos sind
zugleich auch die Auktionsbilder enthalten, damit man schon mal sieht,
wie der Eine dieses Thema sieht, oder eben nicht sieht. Das wird auch
im Rahmen dieser Ausstellungs-eröffnungen im Besonderen angesprochen,
so dass auch die Ausstellungseröffnung ein wesentlicher Bestandteil
unserer Ausstellung ausmacht. Ich denke, wenn wir von dieser Seite
her die Dinge betrachten, was uns charakterisiert, dann sind es eben
diese paar Dinge, jährliche Ausstellungen, diese in Verbindung
mit Auktionen, und auch jeweils mit einem gestellten Thema. |
Was gibt es über die alljährliche Ausstellung zu sagen?
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| Wir überlassen es dem
Einzelnen, was er in die Ausstellung bringt, was ihn beschäftigt.
Darüber hinaus aber legen wir gemeinsam immer ein Thema für
die Auktionsbeispiele fest. Das ist vom Betrachter her interessant,
weil dieser dann wieder vergleichen kann, wie sieht ein Realist in
Vergleich zu einem Formalisten, wie sehen diese beiden Dinge aus,
und, was vielleicht bemerkenswert ist, dass wir auch über eine
Lesung, in diesem Fall mit Professor Wolfgang Höper, die Thematik
bereichern. Er macht sich die Mühe, jedes Jahr auch auf unsere
Themen literarisch einzugehen. Das ist eine Veranstaltung inmitten
unserer Bilder, und das ist auch ein alljährliches interessantes
Thema, wo auch Leute von Ausserhalb herkommen. |
Hat die Ausstellung ein besonderes Rahmenprogramm?
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Wenn die Mitglieder der Gruppe nicht bereit wären, ihre Arbeit
im Rahmen dieser Auktionen zur Verfügung zu stellen, wäre
die Durchführung einer solchen Ausstellung nicht möglich.
Die Zuwendungen vom Kulturamt der Stadt Stuttgart sind zwar da,
reichen aber bei Weitem nicht aus, das abzudecken, was wir eigentlich
wollen. Einerseits sind wir dankbar darüber, für alles
was wir bekommen, aber ohne das Engagement der Kolleginnen und Kollegen
wäre eine solche Kulturarbeit vor Ort nicht denkbar. Deshalb
hoffe ich auch, dass wir auch zukünftig, insbesondere auch
auf unser fünfzigstes Jubiläum hin gesehen, dass wir da
auch Stellen bekommen, die uns auch etwas unter die Arme greifen,
damit wir an der Stelle auch etwas Gutes bewirken können.
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Müssen sich die Ausstellungen selbst finanzieren?
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Hans K. Schlegel |
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