Welche Bedeutung hat für Sie die künstlerische Arbeit? Die künstlerische Arbeit hat für mich große Bedeutung. Ich lebe mit meinen Objekten und mit meinen Bildern. Man korrigiert ja so lange, bis man dann auf das endgültige Resultat kommt, und davon auch überzeugt ist, hinter diesen Arbeiten steht. Es ist in meinen Arbeiten nichts negatives, sondern es ist eine positive Einstellung, die ich habe.
Können Sie dem Betrachter mit Ihren Eigenen Worten Zugang zu Ihren Arbeiten ermöglichen? Wenn ich merke, dass der Betrachter da ein bisschen länger davorsteht, dann setzt er sich auch damit auseinander, und dann gehe ich zu diesem Betrachter hin, zu dem Menschen, und erkläre, wie das dann zusammengesetzt ist.
Welche Themen stehen für Sie zur Zeit im Vordergrund? Durch einen Gegenstand oder durch etwas, was ich sehe, ist das ein Auslöser in mir. Deswegen dauert das doch ziemlich lange, bis ich soweit bin. Ich sehe das zwar alles in meinem Atelier, in einem Korb, und dann kommt plötzlich die zündende Idee.
Haben Sie schon künstlerische Wandlungen durchgestanden? Ja, habe ich schon, und manchmal auch mit Schmerzen, weil es dann oft nicht so gelungen ist. Es ist manchmal für mich eine Gratwanderung, dass man weder noch etwas Gegenständliches oder nur so in etwa andeutet.
Was ist für Sie der besondere Reiz, an der alljährlichen Gruppenausstellung in Stuttgart-Obertürkheim teilzunehmen? Zunächst ist es einmal ganz wichtig, dass man mit den Ausstellern in ein Gespräch kommt und miteinander gemeinsame Vorbereitungen trifft. Ich bin nicht hundertprozentig, das ist kein Maler, vielleicht die ganz Grossen, aber bei mir ist es so.
Sind für Sie Ausstellungen 
              und der Verkauf von Kunstwerken existenziell, bzw. finanziell von 
              Bedeutung?