Welche Themen stehen für Sie zur Zeit im Vordergrund? Materialbilder. Das Verarbeiten von gefundenen Materialien. Das ist gerade mein Hauptthema. Zum Beispiel: was könnte man mit Cola-Dosen machen? Das Zeug liegt bergeweise herum. Man kann einen Berg daraus machen und das als Landschaft darstellen.
Haben Sie ein durchgängiges Konzept für Ihre Kunst? Nein, das habe ich nicht. Früher habe ich andere Sachen gemacht. Vor zehn, fünfzehn, oder zwanzig Jahren. Also durchgängig ist mein Konzept nicht. Aber in den letzten zehn Jahren machen ich viel mit Material. Mit Abfall. (...) Was für mich nicht unbedingt Abfall ist.
Welche künstlerischen Mittel und Techniken setzen Sie bei Ihrer Arbeit ein? Kollage und sehr wenig Malen. Gerade in den neueren Sachen. Alles was der Mensch so braucht. Vom Weihnachtsplätzchen, das angebrannt ist, bis zum Telefon, verarbeite ich in Projekten.
Welche Rolle spielt für Sie die künstlerische Ausbildung? Es spielt schon eine Rolle. Man hat eben Zeit etwas zu lernen. Jeder Schreiner muss drei Jahre lernen. Warum soll jemand, der Kunst macht, oder Musik macht, oder Schreiben will, nicht auch lernen.
Haben Sie schon künstlerische Wandlungen durchgestanden? Ja. Vom reinen Zeichner, zum Objektmacher. Vom Flachen bis zum Dreidimensionalen.
Was ist für Sie der besondere Reiz an der alljährlichen Gruppenausstellung in Stuttgart-Obertürkheim teilzunehmen? Der besondere Reiz ist, dass man Kunst zeigen kann, in einer anderen Umgebung. Mit anderen Leuten auszustellen.
Sind für Sie Ausstellungen 
              und der Verkauf von Kunstwerken existenziell, bzw. finanziell von 
              Bedeutung?